Was macht die Glücksforschung?

Wie ist es nun mit dem wunderbarsten und wertvollsten Gefühl, was wir empfinden, wenn wir die Welt umarmen könnten? Kann man so etwas erforschen, ist es nicht zu individuell und verliert es dadurch nicht an Reiz und Wirkungskraft?
Ganz und gar nicht. Nachdem man feststellte, dass sich Glück und Traurigkeit bei allen Menschen auf gleiche Art und Weiße äußern, hat sich die Glücksforschung zu einer anerkannten, Wissenschaft etabliert, die sich so spannend liest, wie ein Krimi.

 

Nach über 136.000 veröffentlichen Artikeln* über Depressivität, Ärger und Angst ist es nun endlich an der Zeit, sich den positiven Emotionen zuzuwenden. Denn zwischen Glück und Unglück gibt es keine Verbindungsstelle im Gehirn. Bedeutet ein Mensch, der ohne Probleme und Ärger sorgloser lebt, ist nicht auch automatisch glücklicher.


Die umgekehrte Herangehensweise, also das Positive zu forcieren, so stellen immer mehr Psychologen und Wissenschaftler fest, ist möglicherweise weitaus effizienter und sinnvoller für jeden Einzelnen.
Wieso also nicht einmal in Erfahrung bringen, wie wir positive Emotionen aktivieren können? Oder einmal herausfinden, unter welchen genauen Faktoren Menschen glücklich sind und wie sich unser eigenes Glückspotential stärken lässt? Genau den Fragen wendet sich nun die Glücksforschung zu.
Dank vieler fleißiger Wissenschaftler ergibt sich jetzt ein völlig neues Bild, wovon Glück eigentlich abhängt.
Komplex bleibt es trotzdem. Derzeit befassen sich außer der Neurowissenschaft noch sechs verschiedene Disziplinen mit der Glücksforschung:
1998 war die Geburtsstunde der Positiven Psychologie

 

  •     Psychologische Glücksforschung („Positive Psychology“)
  •     Philosophische Glücksforschung
  •     Physiologische Glücksforschung
  •     Ökonomische Glücksforschung
  •     Experimentelle Glücksforschung
  •     Angewandte Glücksforschung

 

 

 
* Einer Untersuchung des Glücksforschers David Myers zufolge, ergab die Anzahl bestimmter Artikel in den "Psychological Abstracts" aus den Jahren 1987 bis 2000 70.856 Artikel über "Depressivität (Depression)", 57.800 Artikel über "Angst (Anxiety)", 8.072 Artikel über "Ärger (Anger)", aber nur 5.071 Artikel zu "Lebenszufriedenheit (Life Satisfaction)", 2.958 Artikel zu "Glücklich sein (Happiness)" und 851 Artikel zum Thema "Freude (Joy)".

 

 

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